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      Was ist Lakritz?

      Als Lakritz (auch: Rohlakritz) wird zunächst der aus der Wurzel der Süßholzpflanze (Glycyrrhiza glabra) gewonnene Extrakt bezeichnet. Beheimatet ist die Pflanze vor allem in der Mittelmeerregion und in Westasien.

      Im Sprachgebrauch hat sich der Begriff Lakritz auch für Produkte durchgesetzt, die diesen Extrakt zur Grundlage haben. Durch Hinzufügen weiterer Zutaten, wie bspw. Zucker, Glukosesirup, Mehl, Gelatine, Stärke oder auch Anisöl, entsteht die große Auswahl an Lakritzsorten. Allen gemein ist, dass sie Glycyrrhizin enthalten, das der Lakritze den typischen Geschmack verleiht – es besitzt ungefähr die fünfzigfache Süßkraft von Zucker.

       

      Was ist Salmiak?

      Salmiak ist ein Mineral mit der chemischen Formel NH4Cl – Ammoniumchlorid. Salmiak wird oft verwendet, um Lakritz einen starken, salzigen Geschmack zu verleihen.

       

      Wie gesund ist Lakritz?

      Die medizinische Wirkung der Süßholzwurzel war den Menschen schon in der Antike bekannt. In China wird die Heilkraft auch schon vor mehr als 2000 Jahren beschrieben. Lakritz wirkt entzündungshemmend, krampf- und schleimlösend, löscht den Durst, hilft gegen Hustenreiz und kommt bei Magenbeschwerden zum Einsatz.

      Aber es gilt: Bitte maßvoll genießen.

      Das in Lakritz enthaltene Glycyrrhizin kann bei ständigem Verzehr größerer Mengen (mehr als 50 g Lakritz täglich mit mehr als 100 mg Glycyrrhizin) allerdings auch zu einer Erhöhung des Blutdrucks, Wassereinlagerungen im Gewebe und Muskelschwäche führen. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) empfiehlt deshalb, nicht mehr als 100 mg Glycyrrhizin pro Tag zu konsumieren. Diese Empfehlung richtet sich insbesondere an Menschen, die an Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes leiden, sowie Schwangere.

      Lakritz mit einem Salmiakgehalt zwischen 2 % und 4,49 % muss mit dem Hinweis „Erwachsenenlakritz – kein Kinderlakritz“ gekennzeichnet werden. Bei einem Salmiakgehalt von mehr als 4,49 % bis 7,99 % muss noch der Hinweis „Extra stark“ vorangestellt werden. Bei einem Gehalt von mehr als 7,99 % muss zusätzlich der Hinweis "Übermäßiger Verzehr kann insbesondere bei Personen mit Nierenerkrankungen die Gesundheit beeinträchtigen".

      Das Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, Vorgänger des BfR, stellte fest, "dass bei einer täglichen Aufnahme von 100 - 150  mg Ammoniumchlorid pro kg Körpergewicht mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu rechnen sei".
      Bei einem Körpergewicht von 70 kg wären das täglich 7 g, also 350 g Lakritze mit einem Salmiakgehalt von 2 %. Ein Wert, der selbst für harte Lakritz-Fans eher unwahrscheinlich ist.